Nahezu jeder Mensch verreist gerne. So ist eine kleine Auszeit von den beruflichen Pflichten oder die Vernachlässigung des Haushalts nur allzu entspannend. Die Deutschen gelten übrigens als eine der stärksten Reisenationen weltweit!
Doch viele werden am Verreisen gehindert. Neben Flugangst-Geplagten, die entferntere Ziele nicht bereisen können, zählen vor allem Hundebesitzer zu den klassischen “Urlaubs-Eingeschränkten” Personen. Doch auch mit dem Vierbeiner ist eine Reise möglich. Im Folgenden zeigen wir Ihnen die grundlegendsten Aspekte und Bedingungen für eine angenehme Autofahrt mit Ihrem liebsten Vierbeiner.
Auf deutschen Straßen müssen alle Hunde gut gesichert werden. Dabei spielt die Größe der Haustiere übrigens keine Rolle! Eine einfache Abtrennung zwischen Hund und Fahrerraum reicht jedoch nicht. So muss das Tier entweder in einer Transportbox oder in einem Gitterkäfig untergebracht und zudem sicher verstaut werden. Dazu bietet sich in der Regel nur der Kofferraum an. In manchen Fällen – je nach Marke des Autos und Umfang der Box – können auch die hinteren Sitzreihen mittels speziellem “Hunde-Anschnallgurt” zur Unterbringung genutzt werden. Dabei wird dem Tier zunächst ein entsprechendes Brustgeschirr umgelegt, wodurch bei einer starken Bremsung keine Würgeverletzungen auftreten können.
Bei der Unterbringung in einer Transportbox sollte außerdem auf die Luftzufuhr geachtet werden. In einer Gitterbox bekommt der Hund in der Regel genügend frische Luft durch die einzelnen Gitterstäbe. Ist der Hund jedoch im hinteren Teil des Wagens untergebracht, so kann dies vor allem im Sommer zu eingeschränkter Luftzirkulation führen. Denn der hintere Teil des Wagens wird oftmals nicht von der Klimaanlage mit Frischluft versorgt. Aus diesem Grund sollte regelmäßig überprüft werden, ob Temperatur und Luftzirkulation für das Tier angemessen sind.
Während der Fahrt ist außerdem darauf zu achten, regelmäßige Pausen einzulegen. Dabei sollte der Hund so lange wie möglich ausgeführt werden und die Möglichkeit haben, sein Geschäft zu erledigen und trinken zu können.
Vor der Reise mit Haustier empfiehlt sich außerdem, ihnen nichts zu fressen zu geben – so unangenehm dies auch sein mag. So können jedoch die klassischen Reisekrankheiten, wie Übelkeit und Erbrechen, aber auch Durchfall, vermieden werden. Die letzte Mahlzeit ist also spätestens am Abend vor Reiseantritt zu verabreichen.
Wenn Sie diese Punkte beachten, sollte einer angenehmen Autofahrt mit Ihrem Vierbeiner nun nichts mehr im Wege stehen. Wir wünschen gute Anreise!

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